Für ein schlaues NRW

In Bildung investieren heißt, in unsere Zukunft investieren. Wir wissen das – die rot-grüne Landesregierung scheinbar nicht. Denn kein anderes Bundesland gibt weniger Geld pro Schüler aus, als unser NRW. Das bringt natürlich viele Probleme mit sich: Der Hickhack um G8/ G9 ist dabei nur die Spitze des Eisbergs. Lehrer werden mit Verwaltungsaufgaben überhäuft, Inklusion gelingt nur auf dem Papier, hunderte Schulen stehen ohne Schulleitung da und die Hochschulfreiheit ist abgeschafft. Der Unterrichtsausfall erreicht exorbitante Höhen und Nordrhein-Westfalen hat im Bundesvergleich die schlechteste Lehrer-Schüler-Relation. Um nur die vordringlichsten Defizite der rot-grünen Regierung zu nennen.

Damit die Bildung in NRW wieder vorgeht, bedarf es einiger sofortiger Maßnahmen. Wir werden den strukturellen Unterrichtsausfall elektronisch erfassen und gezielt beseitigen. Dank der Digitalisierung und heutigen elektronischen Möglichkeiten ist dies nur ein Klick pro Tag, der uns aber hilft, die Ausmaße des strukturellen Unterrichtsausfalls zu erfassen und diesem mit geeigneten Gegenmaßnahmen, zum Beispiel mit Neueinstellungen von Lehrkräften, zu begegnen.

Aktuell sind in Nordrhein-Westfalen hunderte Stellen für Schulleiter und Konrektoren nicht besetzt. Heißt: Hunderte Schulen stehen komplett ohne Schulleitung da. Der hohe Mehraufwand bei nahezu gleicher Bezahlung ist dabei oft der Grund, warum diese Stellen unbesetzt bleiben. Deshalb wollen wir mit Schulverwaltungsassistenten den bürokratischen Aufwand für Rektoren und Konrektoren minimieren und mit einer besseren Bezahlung neue Anreize schaffen, dass Unterrichtende die Stellen wieder gerne annehmen.

Wir werden jedem Gymnasium die Wahl lassen, ob es wieder zum echten G9, also zum Abitur nach neun Gymnasialjahren, zurückkehren möchte, oder ob sich das G8 bewährt hat. Rot-Grün hat versucht, „Inklusion mit der Brechstange“ zu betreiben. Die Landesregierung hat Förderschulen geschlossen und die Schülerinnen und Schüler mit erhöhtem Förderbedarf einfach so ins Regelschulsystem überführt, ohne vorher für qualifiziertes und ausreichendes Personal zu sorgen oder die für eine funktionierende Inklusion so wichtigen Strukturen zu schaffen. Deshalb werden wir ab dem 14. Mai keine Förderschule mehr schließen, bis die Regelschulen die Voraussetzungen erfüllen, dass Inklusion auch gelingen kann und sowohl den Kindern mit Behinderung als auch den Kindern ohne Behinderung Vorteile bringt. Damit Inklusion gelingt, wollen wir im Dialog mit allen Beteiligten Lösungen finden statt immer neue Vorschriften zu machen.

Dem Bestreben der rot-grünen Regierung nach der Einheitsschule werden wir entgegentreten. Wir wollen alle bewährten Schulformen erhalten. Denn gerade das gegliederte, vielfältige und leistungsorientierte Schulsystem kann den verschiedenen Anlagen, Neigungen, Interessen, Begabungen und Bedürfnissen jedes einzelnen Schülers gerecht werden.

Bei Forschung und Hochschullehre wollen wir die Hochschul- und Forschungsfreiheit, die durch das Hochschulzukunftsgesetz von Rot-Grün im Jahr 2014 außer Kraft gesetzt wurde, wieder einführen. Denn wir sind überzeugt, dass nur freie und unabhängige Forschung und Hochschulen die Potenziale von Europas dichtester Hochschullandschaft optimal zur Entfaltung bringen.

Gute Bildungspolitik hat bei uns Priorität, denn für uns gilt: Bildung geht vor.

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