Fast 98 Prozent: CDU nominiert Jochen Hagt für Landratswahl

05.06.2020

Wahlkreis

Fast 98 Prozent: CDU nominiert Jochen Hagt für Landratswahl
Foto: Michael Kleinjung --- Jochen Hagt bewirbt sich erneut um den Posten des Landrats. Peter Biesenbach (rechts im Bild)
Quelle: https://www.oberberg-aktuell.de | 5. Juni 2020

Oberberg - Christdemokraten schicken Amtsinhaber erneut ins Rennen um den Chefposten im Kreishaus.

Im Rahmen der Kreisvertreterversammlung der CDU Oberberg in der Gummersbacher Halle 32 wurde Amtsinhaber Jochen Hagt mit einer Zustimmung von 97,75 Prozent zum Kandidaten zur nächsten Landratswahl gewählt. „Wenn unser CDU-Ergebnis nach der Kommunalwahl so aussieht, kann nichts mehr schiefgehen“, scherzte der Kreisvorsitzende Dr. Carsten Brodesser. „Aber man wird ja wohl noch träumen dürfen.“ Ebenfalls wurden gestern die insgesamt 27 Direktkandidaten sowie die Stellvertreter der CDU-Kreistagsfraktion bestimmt – die meisten davon einstimmig.

Zwar war das Tragen eines Mundschutzes sowie ein Abstand von drei Stühlen zwischen jedem Mitglied sicherlich eine neue Erfahrung. „Doch besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen. Der Kommunalwahlkampf wird in diesem Jahr anders, als wir ihn bisher kennen. Anders muss aber nicht automatisch schlechter heißen“, meinte Brodesser.

Nach der Rede des oberbergischen Landtagsabgeordneten und Landesjustizministers Peter Biesenbach appellierte Hagt an die insgesamt 89 Delegierten: „Der Oberbergische Kreis ist nicht umsonst einer der Sichersten in ganz Nordrhein-Westfalen. Doch für die nächsten fünf Jahre gilt es vor allem, die Erfolge in die Zukunft zu tragen.“
„Erfolge in die Zukunft tragen“ – das ist das diesjährige Motto des Wahlkampfs der CDU Oberberg. Auch Hagt unterstützt die Devise des Kreisvorsitzenden, die derzeitigen Veränderungen positiv zu beäugen und Lehren aus ihnen zu ziehen. „Viele sagen, das Leben nach Corona wird nicht so wie früher. Aber ich möchte gar nicht unbedingt, dass alles so wie früher wird. Gerade das Beschleunigen der Digitalisierung oder das vermehrte Homeoffice an manchen Stellen führt zu mehr Nachhaltigkeit und kann als enorme Chance betrachtet werden.“

Brodesser betonte am Ende der über vierstündigen Veranstaltung nochmal die Relevanz von Social Media und dem Gedanken des Netzwerkens dahinter. Corona führe zu einem radikalen Umdenken und Umgestalten des Wahlkampfes.

Quelle: https://www.oberberg-aktuell.de | 5. Juni 2020

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