Retter ausgezeichnet Wipperfürther CDU ehrt die DLRG-Ortsgruppe

18.01.2019

Wahlkreis

Retter ausgezeichnet Wipperfürther CDU ehrt die DLRG-Ortsgruppe
Quelle: https://www.rundschau-online.de | Von Michael Lenzen | 18.01.2019

Wipperfürth - Gut 120 Gäste waren zum traditionellen Neujahrsempfang der CDU ins Pfarrzentrum gekommen. Kritische, leise und nachdenkliche Töne beherrschten den Empfang, in dessen Mittelpunkt die Ehrung der Wipperfürther Ortsgruppe der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) stand.

Mit seinem eher ungewöhnlichen Beitrag sorgte NRW-Justizminister Peter Biesenbach für nachdenkliche Mienen. Und das lag nicht an der Grauwacke aus Indien, sondern daran, dass Biesenbach die Stadt aus der Sicht und Wahrnehmung von Nachbarn und von außen betrachtete. Er zählte zu erst auf, was positiv an der Hansestadt wahrgenommen wird: Mittelzentrum, Schulstandort, dörflicher Charakter, Krankenhaus, Sportvereine und Ehrenamt. Die Bevölkerungsprognose für Wipperfürth falle mit einem Rückgang von 12 Prozent deutlich schlechter als im Kreisdurchschnitt. Negativ wahrgenommen werde, dass es kein Entwicklungskonzept gebe, keine Gewerbeflächen mehr und auch keine Flächen für Wohnbebauung, von Einfamilienhaus-Wüste sei die Rede.

Die Mobilität werden ebenfalls sehr kritische gesehen und es dauere sehr lange, bis Bauanträge genehmigt würde. Wipperfürth habe in der Region die rote Laterne bei den Gewerbegebieten. Wipperfürth sei eine tolle Stadt, aber mit großen Herausforderungen“, so Biesenbach.

Eine Lanze für Europa gebrochen

Der Minister appellierte auch an alle, zur Europawahl zu gehen und Werbung dafür zu machen. Ein Thema, das auch Lothar Palubitzki, Vorsitzender des CDU-Verbandes, der durch den Abend führte, angesprochen hatte. Landrat Jochen Hagt blickte zuversichtlich in das Neue Jahr und sprach die Ordnungspartnerschaften zwischen Polizei und Kommunen an, die weitergeführt werde, ebenso wie das Projekt Start. Auch die Chancen durch die Regionale 2025 sprach er an.

In seinem Grußwort sprach sich Bürgermeister Michael von Rekowski für einen offenen Dialog mit der Politik aus, das sei manchmal schwer, aber nur im Dialog seien die Ziele zu erreichen.

Die Laudatio für die DLRG nahm CDU-Fraktionsvorsitzender Friedhelm Scherkenbach vor. Er berichtete über die zahlreichen Tätigkeiten der Retter, die auch ihr Leben einsetzten, um andere zu retten. Vom WLS-Bad über die Talsperren, den Rhein und die Nordsee reichen die Einsätze der Wipperfürther Helfer, die alles ehrenamtlich leisten und die Ausrüstung noch aus der eigenen Tasche bezahlten, wie die Vorsitzende Heike Radder in ihrer Dankesrede anmerkte. Scherkenbach regte an, die DLRG offiziell durch Landesmittel zu unterstützen.

Quelle: https://www.rundschau-online.de | Von Michael Lenzen | 18.01.2019

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