Lindlar: Stiller Bürgerpreis der CDU für Maria Müller und Karl-Heinz Knippenberg

30.09.2018

Wahlkreis

Lindlar: Stiller Bürgerpreis der CDU für Maria Müller und Karl-Heinz Knippenberg
Verleihung des stillen Bürgerpreises der CDU Lindlar mit Dr. Carsten Brodesser, Dr. Georg Ludwig, Peter Biesenbach, Karl-Heinz Knippenberg, Herbert Reul, Werner Sülzer, Maria Müller, Gerd Werner und Jochen Hagt (v.l.). Foto: Börsch
Quelle: Oberbergische Volkszeitung (https://www.rundschau-online.de) | Von Sophia Berger 30.09.18, 19:59 Uhr

Lindlar - „Die heute Geehrten sind Menschen, die die Seele der Gemeinde stärken“, erklärt Bürgermeister Dr. Georg Ludwig bei der Verleihung des stillen Bürgerpreises der CDU Lindlar. Maria Müller und Karl-Heinz Knippenberg sind die beiden Preisträger. Beide engagieren sich ehrenamtlich sehr stark, treten dabei jedoch nicht in den Vordergrund.

Maria Müller gründete nach dem Tod ihres Sohnes den Förderverein für krebskranke Kinder mit. Das Ziel des Vereines ist es, den erkrankten Kinder und Jugendlichen, aber auch ihren Familien, unter die Arme zu greifen. Dafür sammelt Müller regelmäßig Spenden durch ehrenamtliche Tätigkeiten. So verkauft sie Weihnachtsbäume oder auf dem Schützenfest in ihrem Heimatdorf Linde Kuchen. Mit Hilfe der Gelder konnte der Förderverein ein Elternhaus an der Uniklinik Köln errichten. Außerdem engagiert der Verein zwei Krankenhausclowns und finanziert Erholungsfreizeiten für die gesamte Familie.

„Als ich erfuhr, dass ich für den Preis nominiert wurde, war ich anfangs sehr überrascht. Ich fühle mich geehrt und freue mich über die Anerkennung“, erklärt Maria Müller in ihrer Dankesrede.

Herbert Reul kam nach Lindlar

Auch Karl-Heinz Knippenberg bedankte sich recht herzlich für die Auszeichnung. Der 74-jährige Prädikant führt ehrenamtlich Pastortätigkeiten aus. Dazu gehört vor allem das Predigen und Spenden der Sakramente. „Bei dieser Arbeit kennt er keine Grenzen“, lobt Dr. Georg Ludwig. Knippenberg reiste beispielsweise bis in die Ukraine, um dort die Gefallenen zu ehren. „Schon in jungen Jahren habe ich gedacht, dass jeder etwas zur Gemeinschaft beitragen sollte. Damit tut man nicht nur der Gesellschaft etwas Gutes. Es bereichert auch das eigene Leben“, erzählt Knippenberg. Die Gesellschaft könne gar nicht ohne Ehrenamt funktionieren. Sein Wunsch ist, dass die Ehrenamtlichen mehr öffentliche Anerkennung verdienen sollten.

Dass dies oft zu kurz kommt, bestätigte auch Innenminister Herbert Reul, der zur Preisverleihung erschienen war, in seiner Rede: „Das Ehrenamt ist extrem wichtig. Das macht die gesamte Gesellschaft aus. Dafür sollten wir viel öfter danken.“ Laut Reul gibt es viele Menschen, die sich engagieren möchten. Dies könne man sehr gut an der Flüchtlingshilfe erkennen.

Doch aus Reuls Sicht, sollte man nicht nur den Ehrenamtlichen öfter Danke sagen. In seiner Rede ging der Innenminister vor allem auch die Sicherheitskräfte ein, ohne die nichts funktionieren würde. „Dank, Wertschätzung und Respekt sind das, was wir den Polizisten entgegenbringen müssen“, sagt Reul. Auch Justizminister Peter Biesenbach, der oberbergische Bundestagsabgeordnete Dr. Carsten Brodesser und Landrat Jochen Hagt nahmen an der Preisverleihung bei der Lang Academy im Industriegebiet Klause teil.

Quelle: Oberbergische Volkszeitung (https://www.rundschau-online.de) | Von Sophia Berger 30.09.18, 19:59 Uhr

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