Annegret Kramp-Karrenbauer: Mutmacher in schwieriger Lage

08.05.2014

Wahlkreis

Annegret Kramp-Karrenbauer: Mutmacher in schwieriger Lage
beim Treffen auf dem Steinmüllergelände: Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer mit Frank Helmenstein (r.), Peter Biesenbach und Herbert Reul (vorn, v. l. ). (Foto: Hoene/www.rundschau-online.de)
Quelle: http://www.rundschau-online.de Von Uta Kristina Maul

„Unglaublich beeindruckt“ von der jüngeren Geschichte Gummersbachs zeigte sich gestern die saarländische Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) bei ihrem ersten Besuch der Kreisstadt. Europaabgeordneter Herbert Reul und der CDU-Stadtverband Gummersbach mit seinem Vorsitzenden Jürgen Kleine an der Spitze hatten die Regierungschefin zur Unterstützung im Europa- und Kommunalwahlkampf eingeladen.

Natürlich nutzte Bürgermeister Frank Helmenstein, der am 25. Mai erneut für den Chefsessel im Rathaus kandidiert, die Gelegenheit, den hohen Besuch („das adelt uns und ist Ansporn“) nach einem kurzen Stadtspaziergang in der Halle 32 über die wechselvolle Geschichte des Steinmüllergeländes zu informieren: über die Weltuntergangsstimmung nach Schließung der Industriehallen des Kesselbauers 1999, über den Erwerb des Geländes, erste Vermarktungserfolge und die (noch nicht ganz abgeschlossene) Revitalisierung mithilfe von Fördergeldern, so dass heute unter anderem Schwalbe-Arena, Fachhochschule, Halle 32 und Einkaufszentrum Platz finden auf dem 18 Hektar großen Grundstück.

Der Umgang mit der einstigen Industriebrache war es denn auch, der die Ministerpräsidentin faszinierte, weiß sie doch aus eigener Erfahrung, nämlich der Schließung von Bergwerken und Stahlbetrieben im Saarland, wie es ist, wenn „ein Stück Lebensgefühl und Geschichte einer Region“ verloren gehen. Der eigentliche Erfolgsfaktor für Gummersbach sei, in einer verzweifelten Situation den Menschen so viel Mut zugesprochen zu haben, dass sie „den Schalter im Kopf“ hätten umlegen und die Ärmel hochkrempeln können, machte Kramp-Karrenbauer dem Bürgermeister, seinem Team und allen Bürgern „das größte Kompliment, das ich machen kann“. Und schloss nicht aus, die Gummersbacher irgendwann ins Saarland einzuladen, um von ihrem „guten Beispiel“ profitieren zu können. Die rund 50 Zuhörer – viele vom CDU-Stadtverband – quittierten das mit Applaus.

Peter Biesenbach, Vize-Vorsitzender der CDU-Landtagsfraktion und Chef der Kreistagsfraktion, erinnerte daran, dass es die CDU-geführte Landesregierung gewesen sei, die von 2005 bis 2010 den Weg geebnet habe für die Bewilligung von Projekten, die den ländlichen Raum stärken: „In diesen Jahren sind 680 Millionen an Fördergeldern nach Oberberg geflossen.“

Europaabgeordneter Reul rief nachdrücklich dazu auf, am 25. Mai wählen zu gehen.

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