Gesundheitsminister Gröhe sieht sich im Sana-Krankenhaus um

24.04.2014

Wahlkreis

Gesundheitsminister Gröhe sieht sich im Sana-Krankenhaus um
Geballte CDU: Bundesminister Hermann Gröhe wird von Peter Biesenbach (li.) und Christian Viebach flankiert. Foto: Nadja Lehmann
Quelle: http://www.rga-online.de, 24.04.2014 02:10, Von Nadja Lehmann

Ärzte und Pflegepersonal drücken sich schüchtern in die Flure. Denn ein gewaltiger Tross wälzt sich durch das Sana-Krankenhaus. An seiner Spitze, freundlich-interessiert: Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU).

Begleitet wird er von Europa-Parlamentarier Herbert Reul (CDU), auch Landtagsabgeordneter Peter Biesenbach (CDU) ist zur Stelle, ebenso Radevormwalds CDU-Chef Christian Viebach. Das CDU-Team komplettieren Ingrid Bartholomäus, Dietmar Busch, Horst Enneper, Rolf Schulte, Dietrich Lunderstädt. Und dann sind da natürlich die Gastgeber, angeführt von der Sana-Generalbevollmächtigten Dr. Dorothea Dreizehnter.

Der ärztliche Direktor Dr. Reinhold Hikl leitet Gröhe durchs ganze Haus, zeigt die neuen Komfortzimmer ebenso wie die TCM-Abteilung. "Wie hat das Haus den Trägerwechsel von den Johannitern zu Sana gemeistert?" will Gröhe wissen. Gut, heißt es da. "Wir bewegen uns nicht mehr im defizitären Bereich", sagt Dreizehnter. "Die Mitarbeiter wollen mitgestalten: Das ist eine gute Basis, um ein Haus weiterzuentwickeln."

Denn die Reise geht weiter, wie der Rader Geschäftsführer Gunnar Schneider ankündigt: Rund 800000 Euro nehme Sana für 2014 in die Hand - und hat beispielsweise zwei OP-Säle saniert. "Es folgen rund 4,5 Millionen Euro für den Umbau der radiologischen Abteilung. Die liegt unglücklich platziert im Eingangsbereich."

Einigkeit: Rade braucht ein Haus der Grundversorgung

Politik und Sana sind sich einig: Der Rader Standort soll als Haus der Grundversorgung bewahrt werden und den Bedürfnissen einer immer älter werdenden Bevölkerung Rechnung tragen. "Wenn man nur ans Stationäre denkt, springt man zu kurz", betont Dreizehnter. "Die Konkurrenz ist groß", sagt Peter Biesenbach. "Wipperfürth rüstet gerade auf."

Den Landtagsabgeordneten treibt eine weitere Sorge um: der Ärztemangel auf dem Land, weil junge Mediziner lieber in der Stadt bleiben. "Wir bluten aus", sagt er an Gröhe gewandt. Mit Honorarerhöhungen und Investitionshilfen will Gröhe dem Problem begegnen, will die Zahl der Praxen in den Städten reduzieren, junge Mediziner bereits im Studium mit Stipendien binden.

Rade habe es leichter, so der Minister: "Es kann mit der Qualität des ländlichen Raums punkten, aber auch mit der Nähe zu den Großstädten."

HINTERGRUND

VITA Hermann Gröhe, 1961 geboren, stammt aus Neuss. Seit 2013 ist er Bundesminister für Gesundheit im Kabinett Merkel. Zuvor war Gröhe CDU-Generalsekretär. Er hat in Köln Rechtswissenschaften studiert und trat schon als Schüler in die Junge Union ein. Deren Bundesvorsitzender war er von 1989 bis 1994. Seit 1994 gehört er dem Deutschen Bundestag an.

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