Oberberg-Aktuell: „Ein Auffangbecken für die Region“

26.04.2010

Wahlkreis

Oberberg-Aktuell: „Ein Auffangbecken für die Region“
Bild: Natalie Kuss --- Dr. Joachim Finklenburg, Geschäftsführer des Kreiskrankenhauses Gummersbach, Staatssekretär Dr. Walter Döllinger und CDU-Landtagskandidat Peter Biesenbach (v.l.) bei der Übergabe der offiziellen Genehmigung der vollstationären Betten.
Marienheide – Das Zentrum für seelische Gesundheit bekommt 18 vollstationäre Betten für die Versorgung von psychisch erkrankten Kindern und Jugendlichen.

Heute überreichten Peter Biesenbach, parlamentarischer Geschäftsführer der CDU im nordrheinwestfälischen Landtag, und Dr. Walter Döllinger, Staatssekretär im Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales in Nordrhein-Westfalen, die offizielle Genehmigung der Landesregierung für die Erweiterung der Kinder und Jugendpsychatrie im Oberbergischen Kreis. Besichtigt wurde zu diesem Anlass die neue Station in Marienheide, in der 18 Betten für die vollstationäre Versorgung psychisch erkrankter Kinder und Jugendlicher eingerichtet werden können.

„Dank den Bemühungen der Bezirksregierung, von Landrat Hagen Jobi, der Gremien des Kreiskrankenhauses Gummersbach sowie dem Einsatz von Dr. Döllinger kann in Marienheide Geschichte geschrieben werden“, bedankte sich Biesenbach für die Hilfe. Durch die Erweiterung in Marienheide wird das Angebot im Oberbergischen komplettiert. Neben der Tagesklinik mit zehn Plätzen verfügt die Institutsambulanz und die Station Rückenwind über sieben Plätze. „Durch die zusätzlichen Betten in Marienheide sollen die sozialen Kontakte zu Freunden, Eltern und Sportvereinen sowie schulische oder berufliche Ausbildung erhalten bleiben“, erklärte Jobi.

Staatssekretär Dr. Döllinger war sich über den Anstieg der psychischen Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen bewusst: „Die Zahl der Erkrankten nimmt immer weiter zu, daher ist es gerechtfertigt, den Bedarf an vollstationären Betten hoch zu fahren.“ Für ihn sei die Klinik Marienheide ein „Auffangbecken für die Region“, für die sich die schwere Entscheidung gelohnt hat. „Das Haus macht einen guten Eindruck und ich hoffe, dass hier ein gutes Angebot umgesetzt werden kann“, fuhr er fort.
Auch Dr. Joachim Finklenburg, Geschäftsführer des Kreiskrankenhauses Gummersbach, war von der Umsetzung überzeugt: „In den vergangenen 20 Jahren wurde hier viel geschafft und mit diesem positiven Bescheid sind wir am Etappenziel angekommen. Durch die ortsnahe Hilfe können wir für eine wichtige Versorgung für Kinder und Jugendliche der Umgebung sorgen.“ Die Station in der Marienheider Klinik verfügt über 700 Quadratmeter, wobei die Patienten auf jeweils 25 Quadratmetern wohnen werden.

Quelle: http://www.oberberg-aktuell.de, 26.04.2010, Natalie Kuss

Sie finden alle Nachrichten im chronologisch geordneten Archiv.

Aktuelles

weitere Nachrichten | RSS

Termine

weitere Termine | RSS

CDU Ticker

CDU-Landtagsfraktion NRW

 

Peter Biesenbach - Stark für Oberberg!